Früh am Morgen startet unsere Reise von Kigali nach Nyamasheke. Doch das Einkaufen für Unterwegs, der Stopp beim Tourismusbüro für die Organisation der Besuche des Nationalparks und das Tauschen von Geld verzögern die Abfahrt. Doch um ca. 10:30 verlassen wir endlich die Stadt und tauchen ein in die Eindrücke entlang der Strassen. Kinder winken, Landschaften huschen an uns vorbei. Die Reise zieht sich über 300 km.
Die Strassen haben viele Schlaglöcher und überall laufen Menschen zu Fuß an den Straßenrändern entlang. Zu Mittag suchen wir uns ein ruhiges Plätzchen zum Jausen. Doch schon bald tauchen Kinder auf, die uns neugierig beobachten und darauf warten, eine der kleine ‚Trinkflaschen aus Plastik zu bekommen – Aquacupa, Aquacupa! Pater Ubald fährt uns selbst – das zweite Auto gehört dem Bischof, der uns für unseren Aufenthalt seinen großen Geländewagen mit Chauffeur zur Verfügung stellt. Nach der kleinen Mittagspause geht es weiter durch das Land und dann das erste Mal durch den Urwald. Die Strassen schlängeln sich mit noch tieferen Schlaglöchern durch die wilde Natur. Als wir endlich – leider schon im Dunkeln – in Nyamasheke ankommen, werden wir von wilden Trommelwirbeln, Tänzern und einer Freude, die kaum beschreibbar ist begrüßt.
Auch der Bischof kommt extra aus Cyangugu um uns herzlich Willkommen zu heißen und dann mit uns gemeinsam Abend zu Essen, bevor er sich wieder auf den Weg nach Hause macht.